WEITER

gehen

Wir gehen
WEITER.

Trotz aller Krisen müssen wir verhindern, dass wir nur noch Krisen sehen. Es ist wichtig den Blick zu weiten. Gott hat die Welt im Blick. Er möchte alle Menschen retten. Er baut sein Reich weiter. Er kann alle Umstände, auch Kriege und Krisen, nutzen, um WEITER zu gehen.

Im 10. April war ONLINE-MISSIONSTAG. Hier wurde deutlich, dass wir als Missionswerk unseren Auftrag in dieser Welt ernst nehmen, in die Zukunft gehen und uns nicht durch Krisen entmutigen lassen. Alle Inhalte sind noch verfügbar!

 

ONLINE-
MISSIONSTAG

In IHM bleiben, ist die Voraussetzung für Frucht.
Tobias Kley; MA Kontaktmission, Evangelist und Leiter GetAwayDays

Unsere Mitarbeiter gehen WEITER!

Was WEITER.gehen aktuell und konkret bedeuten kann, erzählen fünf unserer Mitarbeiter in diesen kurzen Videos.

WEITER.gehen
...oder was?

Wenn nicht WEITER.gehen unseren Alltag bestimmt, was dann?

Weiter.chillen? Stehen.bleiben? Herum.sitzen? Oder zurück.schauen?

Mit welchem dieser Worte könntest Du Dich am ehesten identifizieren?

Solche Worte haben viel zu tun mit unserem Charakter, der Lebensgeschichte, persönlichen Erlebnissen und unserem Gottesbild. Auch die Zeit bzw. die Gesellschaft, in der wir leben spielt eine Rolle dabei, was „in“ oder „out“ ist.

 

Grundlegende Tendenzen

In Bezug auf zurück.schauen fällt mir Psalm 103 ein. Dieses Zurück.schauen hat einen besonderen Grund: Bewusst innehalten; in die Vergangenheit schauen; sich an all das Gute erinnern, das Gott getan hat; IHN deswegen aus tiefster Seele loben. Ich nehme mir bewusst Momente, in denen ich das praktiziere. Ansonsten schaue ich wenig zurück. Gott ermutigt uns auch wenig dazu. Ganz im Gegenteil, wer beim Pflügen (beim Alltagsgeschäft) zurückschaut ist unbrauchbar fürs Reich Gottes.

Ähnlich verhält es sich beim Stehen.bleiben /Herum.sitzen. JESUS selbst praktizierte das immer wieder- in all dem Trubel verbrachte er Zeit in der Stille mit dem Vater. Er forderte Martha auf, sich an Maria ein Beispiel zu nehmen. „In IHM bleiben“ ist die Voraussetzung für Frucht– wenn das fehlt, lebt man christlich, aber nicht aus der Kraft CHRISTI. Wer allerdings nur steht, sitzt und bleibt kommt nie in Bewegung.

 

Unsere Berufung

Die größte Betonung im Wort GOTTES liegt eindeutig auf WEITER.gehen! Viele Male finden wir den Zuspruch: „Sei mutig und stark…gehe vorwärts…nehme ein“ oder „Gehet hin“. Paulus redet von „in Werken wandeln“ und sagt über sich selbst: „Ich strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu“.

WEITER.gehen beschreibt das Wesen GOTTES. Er ist weder tot noch starr und auch kein himmlischer Stubenhocker. ER ging weiter mit SEINEM Volk, trotz Ungehorsam. ER kam in diese Welt. ER ging ans Kreuz. ER bewegt SEINE Kinder. ER kommt wieder… Menschen in die Freiheit und ins Licht zu führen- zu sich selbst, das ist SEIN „Alltag“.

Wenn ER in Bewegung ist, dann gibt es sowohl für jedes Glied SEINES Körpers als auch für SEINEN Leib als Ganzes hier auf der Erde nur eine logische Konsequenz: WEITER.gehen

 

Das Erbe der letzten Jahre

Seit Beginn 2020 ist WEITER.gehen für viele noch fremder und herausfordernder geworden als je zuvor. Mehr digitale Sitzungen und jeder bleibt vor seinem Bildschirm. Gottesdienst auf der Couch – wozu noch in den Gottesdienst gehen?! Lockdowns und an sicheren Orten bleiben, anstatt raus zu gehen, haben uns geprägt. Wer sich ans Sitzen, Bleiben und Liegen gewöhnt hat, weiß, wie schwer es ist, wieder in Schwung zu kommen – in jedem Bereich des Lebens: an Leib, Geist und Seele.

 

Die Herausforderung

„Reden ist gut, tun ist besser!“ die Herausforderung, die sich in diesem Statement verbirgt, wird immer sichtbarer in unserer Gesellschaft. Es ist viel leichter, im Reden, Planen, Austauschen und Hören zu bleiben als Dinge tatsächlich umzusetzen und anzupacken. Beim Sitzen und Bleiben ist man „safe“… beim Gehen kann man auf die Nase fliegen- so wie Petrus. Beim WEITER.gehen spürt man Gegenwind, außerdem gehen eh nie alle mit. Oft ist man allein. Aber JESUS brachte es auf den Punkt als ER sagte: „Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!“ Mein Gebet ist, dass GOTT nochmal Erweckung und Bewegung schenkt in uns. Eine Bewegung entsteht dort, wo Menschen sich bewegen.  Für eine Bewegung genügen oft Minderheiten- sie müssen sich nur energisch bewegen und laut genug sein. Das negative Beispiel dafür, mit dem wir überall konfrontiert werden, ist die Gender Bewegung in unserem Land.

 

Mein Credo

Vor vielen Jahren sagte ein alter Mann zu mir: „Es gibt wenig Lokomotiven und viele Waggons. Du musst halt wissen, wozu GOTT Dich berufen hat.“ Dieser Satz hat etwas ausgelöst in mir!  Die Mönche hatten das Lebensmotto „bete und arbeite“. GOTT hat mir ein persönliches Credo gegeben: „bete und gehe vorwärts“. Lokomotive aus SEINER Kraft- Zuhause, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis, bei der Verkündigung, bei den GetAwayDays usw. In all den Höhen und Tälern des Alltags, um viele Waggons in Bewegung und ins Himmelreich zu bringen…und wer weiß, vielleicht verwandelt SEINE Gegenwart noch etliche Waggons in Lokomotiven?!

Kein einfaches Leben, ABER ein ER.fülltes Leben.

 

Wenn SEIN Leben durch Deine Adern fließt ist WEITER.gehen angesagt- viel Mut dabei!

 

Tobias Kley
Evangelist und Leiter GetAwayDays

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